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Fläche · Putzdicke · Säcke

Putz-Rechner: Putzbedarf, kg & Säcke berechnen

Berechne Putz für Innenwand, Fassade oder Decke anhand der Nettofläche und des Verbrauchswerts deines Produkts. Das Ergebnis zeigt Kilogramm, Reserve, volle Säcke und editierbare Materialkosten.

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01 · Eingaben

Putzfläche und Produktwerte eingeben

Ziehe größere Öffnungen ab und übernimm Putzdicke sowie Verbrauch direkt aus dem Datenblatt deines Produkts.

Die Berechnung läuft nur in deinem Browser.

02 · Ergebnis

Deine Materialliste

Material inkl. Reserve554 kg23 volle Säcke
Netto-Putzfläche36 m²
Reiner Materialbedarf504 kgvor Reserve
Eingeplante Reserve50 kg
Tatsächlich gekauft575 kg23 Säcke à 25 kg
Beispielkosten230,00 €mit deinem Eingabepreis; ohne Grundierung, Profile und Gewebe
Produktwert schlägt Voreinstellung: Verbrauch, zulässige Schichtdicke und Untergrundvorbereitung müssen zum konkreten Putzsystem passen. Stark unebene Flächen vorher an mehreren Stellen messen.
Eingabem² · mm · kg/m²/mm
Öffnungenseparat abziehbar
Bestellungvolle Säcke & Kosten
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Putzmenge aus Fläche und Schichtdicke berechnen

Für die Mengenplanung brauchst du drei Werte: die tatsächlich zu verputzende Fläche, die mittlere Putzdicke und den Verbrauch des gewählten Produkts. Der Rechner multipliziert diese Werte und weist die frei gewählte Reserve getrennt aus. Aus dem Gesamtgewicht entstehen anschließend volle Säcke und eine Kostenschätzung.

Die Bruttofläche kannst du aus Wandbreite mal Wandhöhe bilden und über mehrere Flächen addieren. Vollständig ausgesparte Fenster und Türen kommen in das Feld für Abzugsflächen. Laibungen werden dagegen verputzt und müssen mit ihrer eigenen Fläche wieder ergänzt werden.

  • Wand- und Deckenflächen getrennt messen und anschließend addieren.
  • Öffnungen nur abziehen, wenn ihre Laibungsflächen berücksichtigt sind.
  • Bei wechselnder Putzdicke mehrere Zonen getrennt berechnen.
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Den richtigen Verbrauchswert aus dem Datenblatt übernehmen

Putz ist kein Material mit einem einheitlichen Gewicht je Quadratmeter. Leichtputz, Kalkputz und Kalk-Zement-Putz unterscheiden sich in Rezeptur und Ergiebigkeit. Hersteller geben den Verbrauch häufig in Kilogramm pro Quadratmeter und Millimeter Schichtdicke an. Genau diese Einheit kannst du ohne Umrechnung in den Rechner übertragen.

Die geprüften Produktbeispiele liegen zwischen 1,2 und 1,5 kg/m²/mm. Diese Spanne ist kein allgemeiner Sollwert: Schon bei 40 m² Fläche und 10 mm Dicke liegen zwischen beiden Ansätzen 120 kg. Maßgeblich bleibt deshalb immer das aktuelle Datenblatt des tatsächlich verwendeten Putzes.

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Putzdicke und Reserve realistisch planen

Die eingetragene Putzdicke sollte den tatsächlichen Aufbau abbilden. Mindest- und Maximaldicken hängen vom Produkt, Untergrund und Einsatzbereich ab. Ein ebener Untergrund benötigt eine gleichmäßigere Schicht als unebenes Bestandsmauerwerk; einzelne tiefe Stellen sollten nicht in einer groben Durchschnittszahl verschwinden.

Eine Reserve kann kleine Unebenheiten, Reste im Mischgefäß und Verarbeitungsverluste auffangen. Sie ersetzt aber weder die Prüfung des Untergrunds noch die Planung von Grundierung, Putzprofilen, Armierungsgewebe oder mehrlagigen Systemen. Unterschiedliche Lagen und Produkte werden am zuverlässigsten einzeln berechnet.

Geprüfte Produktbeispiele

Wie stark unterscheidet sich der Putzverbrauch?

Die Herstellerwerte zeigen, warum der Produktverbrauch im Rechner editierbar ist. Zum Vergleich sind alle Angaben auf einen Millimeter Schichtdicke bezogen.

ProduktbeispielVerbrauchBedarf bei 10 mmHinweis
SAKRET Kalk-Zement-Putz leicht MAP-L-655ca. 1,2 kg/m²/mmca. 12 kg/m²Leichtputz
Baumit Kalkin Kalkputz weißca. 1,3 kg/m²/mmca. 13 kg/m²25-kg-Sack
Baumit Kalkzementputzca. 1,4 kg/m²/mmca. 14 kg/m²25-kg-Sack
Quick-Mix K 01ca. 1,5 kg/m²/mmca. 15 kg/m²25- oder 40-kg-Sack

Herstellerangaben, abgerufen und geprüft am 30. August 2026. Produktversion, Untergrund und Verarbeitung können den realen Bedarf beeinflussen; das aktuelle Datenblatt und Gebinde gehen vor.

Offener Rechenwegkg = Nettofläche × Putzdicke in mm × Verbrauch in kg/m²/mm

Die Nettofläche ist Bruttofläche minus Öffnungen. Auf den reinen Materialbedarf wird die eingestellte Reserve aufgeschlagen. Danach teilt der Rechner durch das Sackgewicht und rundet auf das nächste volle Gebinde auf.

Quellen & Eingabewerte

Worauf die Berechnung aufbaut

Formeln, Rundung und Testverfahren ansehen →
Beispielrechnung

40 m² Wandfläche mit 4 m² Öffnungen

Nach dem Abzug bleiben 36 m² Putzfläche. Bei 10 mm Dicke und 1,4 kg/m²/mm entstehen 504 kg reiner Materialbedarf. Mit 10 % Reserve sind es 554,4 kg; bei 25-kg-Säcken wird auf 23 Säcke beziehungsweise 575 kg Einkaufsmenge aufgerundet.

554,4 kg Bedarf · 23 Säcke à 25 kg
Häufig gefragt

Antworten vor dem Materialkauf.

Die wichtigsten Rückfragen zur Menge, Reserve und praktischen Bestellung.

Wie viel Putz brauche ich pro Quadratmeter?

Das hängt von Produkt und Schichtdicke ab. Bei 1,4 kg/m²/mm und 10 mm Putzdicke sind es 14 kg pro Quadratmeter vor Reserve. Verwende für die Bestellung den aktuellen Herstellerwert.

Wie berechne ich die zu verputzende Wandfläche?

Multipliziere Breite und Höhe jeder Wand und addiere die Flächen. Ziehe vollständig ausgesparte Fenster und Türen ab. Verputzte Laibungen werden separat gemessen und wieder ergänzt.

Soll ich Fenster und Türen vom Putzbedarf abziehen?

Größere Öffnungen kannst du abziehen. Beachte dabei, dass ihre Laibungen meist ebenfalls Putz benötigen. Kleine Öffnungen werden oft nicht separat abgezogen, weil Zuschnitt und Verluste einen Teil der Ersparnis aufheben.

Welche Putzdicke muss ich eingeben?

Trage die geplante mittlere Auftragsdicke des konkreten Systems ein. Mindest- und Maximaldicke stehen im Produktdatenblatt und hängen außerdem von Untergrund, Innen- oder Außenanwendung sowie der Zahl der Putzlagen ab.

Warum zeigt der Rechner keine Wassermenge?

Der Wasserbedarf ist produkt- und verarbeitungsabhängig und wird deshalb nicht aus einem pauschalen Wert geschätzt. Übernimm Mischwasser und Mischverfahren direkt vom Sack oder technischen Merkblatt.

Kann ich Grundputz und Oberputz zusammen berechnen?

Nur wenn beide exakt denselben Verbrauchswert hätten. In der Praxis sind es unterschiedliche Produkte und Schichtdicken. Berechne jede Lage separat und addiere anschließend Säcke und Kosten.